Über mich  

 
Wie stellt man sich auf so einer Webseite vor? In Bezug auf die Kunst gibt es eigentlich gar nicht so viel zu erzählen. Aber das erkläre ich am besten von Anfang an:
 
Ich wuchs behütet in ländlichem Umfeld auf. Mein Kindergarten war Nachbars Scheune. Dort war es viel spannender mit den Nachbarskindern als in einem Kindergarten. Danach folgte der ganz klassische Lebenslauf: Grundschule, weiterführende Schule, Ausbildung, Fortbildung und – was soll ich sagen – in meinem damaligen Ausbildungsbetrieb arbeite ich heute noch. Ich bin verheiratet und habe eine tolle, erwachsene Tochter. 

Bereits als Kind habe ich leidenschaftlich gerne gemalt. 
Mein allergrößter Schatz war eine Packung mit 100 farblich sortierten Filzstiften und mein Wasserfarbkasten. Ich konnte es überhaupt nicht leiden, wenn jemand die Farbreihenfolge in der Stiftebox durcheinander gebracht hat und wenn ich meiner Mutter glauben darf, habe ich unfassbar viele Zeichenblöcke verschlissen. 

Auch im Teenageralter und als junge Erwachsene war Malen mein großes Hobby.

Wo kommt jetzt die Malerei?

Bis im Jahr 2019 habe ich dann nur noch wenig mit Pinsel und Farbe gearbeitet – und offen gestanden habe ich es auch nicht vermisst. Doch dann kam eine Diagnose, die mein Leben total auf den Kopf gestellt hat. Ich war für einige Zeit aus dem Beruf heraus und hatte nun ganz andere Sorgen als den üblichen Alltagswahnsinn. 
 
In der ersten von insgesamt 3 Rehamaßnahmen fand ich am zweiten Tag den Kreativraum der Einrichtung. Tja, das war die  Schlüsselsituation. Hier habe ich fast jede Minute in der therapiefreien Zeit genutzt, um mit Hilfe der Malerei den Kopf frei zu bekommen, gegen meine Ängste zu kämpfen und um zu entspannen. Und das ist das Malen auch heute noch für mich - Entspannung!
 
Wieder zu Hause angekommen habe ich mir dann in einem freien Zimmer mein kleines Atelier eingerichtet. Mein Rückzugsort, den ich um nichts in der Welt wieder hergeben möchte. 

Manchmal sortiere ich einfach nur meine Farben von links nach rechts oder freue mich an gelungenen, inzwischen eingetrockneten Mischfarben im Aquarellkasten. 

Der Stil meiner Bilder

Ich habe das Malen also nie wirklich gelernt, auch wenn ich Kurse und Workshops mitgemacht habe. Aber ich glaube gerade darin liegt der Reiz meiner Bilder. 

In den letzten Jahren habe ich immer darauf gewartet, wann denn jetzt die "unverwechselbare Handschrift" in meinen Bildern zu sehen sein wird. Inzwischen ist mir klar, dass es diese nie geben wird. Deshalb, weil ich einfach male, wozu ich Lust habe. 

Ist mir nach Farbe, dann wird es bunt und wild. Bin ich eher ruhig, dann darf es auch schon einmal realistisch werden. 

Mal habe ich Lust auf Acryl, mal auf Aquarell und wieder ein anderes Mal kombiniere ich verschiedene Techniken. So wie es gerade kommt. 
 
Meine Bilder sind selten geplant. Meistens "passiert es einfach", es sei denn, ich male von Fotos ab. Das funktioniert für mich aber nur, wenn ich eine persönliche Beziehung zum Motiv habe und Emotionen damit verbinden kann. 

An dieser Stelle ist damit dann auch klar, dass ich niemals eine gute Auftragsmalerin sein werde, denn Techniken habe ich nie professionell gelernt und die emotionale Komponente ist bei solchen Aufgaben für mich nicht gegeben. Das wird einfach nix.